Cholesterin-Diät: Leitfaden zur LDL-Senkung in 7 Tagen

6. Jänner 2026
Verfasst von Redaktion rundumsleben24.at

 

Wussten Sie, dass eine richtig zusammengestellte Ernährung das Niveau des „schlechten“ Cholesterins (LDL) in nur wenigen Wochen um bis zu 20–30 % senken kann? Dies ist ein mächtiges Hilfsmittel im Kampf um die Herzgesundheit, doch das Dickicht widersprüchlicher Informationen im Internet kann überwältigen. Genau deshalb entstand dieser Leitfaden – um Ihnen vollständige, wissenschaftlich belegte Informationen und praktische Werkzeuge zu liefern, die Ihnen helfen, die Kontrolle über Ihr Lipidprofil zu übernehmen.

Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel ist mehr als nur eine Produktliste. Es ist eine umfassende Strategie, die erklärt, warum bestimmte Veränderungen wirken, ihren realen Einfluss in Prozenten zeigt und einen umsetzungsbereiten 7-Tage-Speiseplan liefert.

Die wichtigste Information kurzgefasst: Eine cholesterinsenkende Ernährung konzentriert sich auf die Reduzierung gesättigter und trans-Fette, die Erhöhung löslicher Ballaststoffe (Hafer, Hülsenfrüchte), die Ergänzung mit Phytosterolen und den Ersatz tierischer Fette durch einfach- und mehrfach ungesättigte Fette; entscheidend ist die Personalisierung bei Medikamenten und die Überwachung des Lipidprofils.

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Cholesterin LDL: Warum ist er der öffentliche Feind Nummer eins und welche Normwerte gelten?

Zu hohes LDL-Cholesterin ist der Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall in Österreich. Cholesterin selbst ist lebenswichtig – es baut Zellmembranen auf und dient als Vorstufe für Hormone. Das Problem entsteht, wenn sein Transport im Körper gestört ist und der Anteil von LDL zu hoch wird.

Wie unterscheidet sich das „schlechte“ LDL vom „guten“ HDL?

LDL und HDL sind „Transporter“ für Cholesterin im Blut. LDL (Lipoproteine niedriger Dichte) lässt sich mit Lastwagen vergleichen, die Cholesterin zu den Zellen liefern. Sind zu viele Lastwagen unterwegs und die Zellen brauchen keine „Pakete“ mehr, lagert sich überschüssiges Cholesterin in den Arterienwänden ab. Mit der Zeit bilden sich atherosklerotische Plaques, die die Gefäße verengen und zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Dagegen wirken HDL (Lipoproteine hoher Dichte) wie ein Reinigungsteam. Sie sammeln überschüssiges Cholesterin aus den Arterien und transportieren es zurück zur Leber, wo es verstoffwechselt und ausgeschieden wird. Ein hoher HDL-Spiegel ist daher vorteilhaft.

Welche aktuellen Normwerte für LDL-Cholesterin gelten 2025? (Tabelle)

Der Zielwert für die LDL-Cholesterin-Konzentration hängt vom individuellen kardiovaskulären Risiko ab – je höher das Risiko, desto niedriger sollten die LDL-Werte sein. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Normen gemäß den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC).

Kategorie des kardiovaskulären Risikos Zielkonzentration LDL-C (mg/dl) Zielkonzentration LDL-C (mmol/l)
Geringes Risiko (gesunde Personen) < 116 mg/dl < 3,0 mmol/l
Mäßiges Risiko < 100 mg/dl < 2,6 mmol/l
Hohes Risiko < 70 mg/dl < 1,8 mmol/l
Sehr hohes Risiko < 55 mg/dl < 1,4 mmol/l

Quelle: ESC/EAS-Leitlinien 2019 für das Management von Dyslipidämien.

Die Rolle von ApoB und Lp(a): Wann reicht ein Standard-Lipidprofil nicht aus?

Bei manchen Patientinnen und Patienten spiegelt die Standardmessung von LDL-C das volle Risiko nicht wider. Apolipoprotein B (ApoB) ist ein Protein auf der Oberfläche jedes LDL-Partikels. Seine Messung gibt eine genauere Auskunft über die Anzahl aller atherogenen (die Atherosklerose begünstigenden) Partikel im Blut. Manchmal kann die Partikelzahl (ApoB) trotz normalem LDL-C erhöht sein, was weiterhin ein hohes Risiko bedeutet.

Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein weiterer wichtiger, genetisch bedingter Risikofaktor. Sein Spiegel ist weitgehend unabhängig von Ernährung und Lebensstil, aber eine hohe Konzentration erhöht das Risiko für Herzerkrankungen deutlich. Es ist sinnvoll, diesen Wert mindestens einmal im Leben bestimmen zu lassen, besonders bei familiärer Vorbelastung – etwa wenn ein Elternteil schon früh einen Herzinfarkt erlitten hat.

Wesentliche Grundsätze der Ernährung bei Cholesterin: Was wirkt laut Wissenschaft? (Tabelle der Effekte)

Die größte Stärke der Ernährung liegt in ihrer vielseitigen Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Ernährungsinterventionen zusammen mit ihrem nachgewiesenen, prozentualen Einfluss auf die Senkung des LDL-Cholesterins dar.

Tabelle der Effekte: Vergleich von Ernährungsinterventionen und ihrem Einfluss auf LDL (%)

Diese Tabelle ist Ihr wichtigster Wegweiser. Sie zeigt, wie stark der Einfluss einzelner Ernährungsumstellungen ist. Diese Effekte können sich addieren, was bedeutet, dass die gleichzeitige Umsetzung mehrerer Prinzipien die besten Ergebnisse bringt. Mehr Tipps zu einfachen Ernährungsänderungen für mehr Energie und Wohlbefinden finden Sie in unserem Artikel über 10 einfache Ernährungsänderungen für mehr Energie und Wohlbefinden.

Ernährungsintervention Dosis / Wirkung Erwartete LDL-Reduktion (%) Quelle der Evidenz (Beispiele)
Reduktion gesättigter Fettsäuren Verringerung auf <7 % der Energie 8–12 % Metaanalysen, AHA/ESC-Leitlinien
Ersatz gesättigter durch mehrfach ungesättigte Fette (PUFA) Jeweils 5 % Energie aus PUFA statt Gesättigten 5–10 % Ernährungsleitlinien, klinische Studien
Zugabe löslicher Ballaststoffe (Beta-Glukan) 3–10 g täglich 5–7 % FDA Health Claim, Metaanalysen
Zugabe pflanzlicher Sterole/Stanole 1,5–3 g täglich 7–15 % ESC-Leitlinien, NCEZ/PZH

Sowohl die nationalen Leitlinien zur Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen als auch die medizinischen Ratschläge zur Senkung von LDL-Cholesterin beschreiben ähnliche Empfehlungen und Ernährungsstrategien.

Reduktion gesättigter und Transfette: Der größte Feind Ihrer Arterien

Gesättigte Fette und Transfette haben den größten Einfluss auf die Erhöhung des LDL-Cholesterinspiegels. Das passiert, weil sie die Aktivität der LDL-Rezeptoren in der Leber verringern, wodurch die Leberzellen Cholesterin langsamer aus dem Blut „aufnehmen“.

Produkte, die eingeschränkt werden sollten:

  • Fettreiche Fleisch- und Wurstwaren: Speck, Würste, Pasteten, fettreiche Teile von Rind und Schwein.
  • Vollfett-Milchprodukte: Butter, Schlagobers, Hartkäse und Schmelzkäse, Vollmilch.
  • Tropische Öle: Kokosöl und Palmöl, oft versteckt in Süßigkeiten und Fertiggerichten.
  • Transfette: Feste Blockmargarinen, Fast Food, Chips, Trockensuppen, kommerzielle Backwaren (Kekse, Krapfen).

Lösliche Ballaststoffe: Wie 3 g Beta-Glucan aus Hafer das LDL senken kann

Lösliche Ballaststoffe sind Superhelden im Kampf gegen Cholesterin. Nach dem Verzehr bilden sie im Darm eine Art Gel, das Cholesterin und Gallensäuren (die in der Leber aus Cholesterin produziert werden) bindet und dann bei der Ausscheidung aus dem Körper hilft. Die Leber muss, um neue Gallensäuren zu produzieren, mehr Cholesterin aus dem Blut entnehmen, was dessen Spiegel effektiv senkt.

Besonders wertvoll sind Beta-Glukane, die in Hafer und Gerste vorkommen. Um eine wirksame Dosis von 3 Gramm Beta-Glukan zu erhalten, genügt es, etwa 70 Gramm trockene Haferflocken (ca. 1,5 Tassen gekochter Haferbrei) oder 3 Portionen anderer löslicher Ballaststoffquellen zu essen – etwa Äpfel oder Karotten aus heimischem Anbau. Weitere Informationen zu versteckten Risiken in Lebensmitteln und wie man gesunde Alternativen wählt, finden Sie in unserem Beitrag über versteckte Risiken auf Ihrem Teller: E-Zusatzstoffe erklärt.

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Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zur Senkung des Cholesterins: Ihre praktische Einkaufsliste

Wenn man die zugrundeliegenden Mechanismen kennt, kann man eine Einkaufsliste erstellen, die zur Grundlage einer gesunden Ernährung wird. Konzentrieren Sie sich auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel.

Eine Einkaufsliste reich an Ballaststoffen und gesunden Fetten

  • Quellen löslicher Ballaststoffe:
    • Haferflocken (grob), Haferkleie, Gerstengraupen.
    • Hülsenfrüchte: Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Erbsen.
    • Gemüse: Auberginen, Karotten, Brokkoli, Rosenkohl.
    • Früchte: Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Beeren.
  • Gesunde Fette (einfach und mehrfach ungesättigt):
    • Natives Olivenöl extra, kaltgepresstes Rapsöl.
    • Avocado.
    • Nüsse (Walnüsse, Mandeln), Samen (Leinsamen, Chia, Sonnenblumenkerne).
  • Fettreiche Meeresfische (reich an Omega-3):
    • Lachs (möglichst wild gefangen), Atlantische Makrele, Sardinen, Heringe.

Pflanzliche Sterole und Stanole: Was soll man wählen und wie dosieren?

Pflanzliche Sterole und Stanole sind Verbindungen, die natürlicherweise in Pflanzen vorkommen und eine dem Cholesterin ähnliche Struktur aufweisen. Dadurch konkurrieren sie im Darm mit Cholesterin um die Aufnahme und blockieren effektiv seine Resorption. Eine wirksame Tagesdosis liegt bei 1,5–3 Gramm und kann das LDL um 7–15 % senken.

Man findet sie in angereicherten Produkten wie:

  • Streichfette (aus der Becherpackung).
  • Joghurts, Frischkäse.
  • Milchgetränke.

Wichtig: Gemäß den Empfehlungen, unter anderem des Nationalen Zentrums für Ernährungsbildung (NCEZ/PZH), werden diese Produkte für Schwangere, Stillende sowie Kleinkinder ohne ärztliche Konsultation nicht empfohlen. Detaillierte Hinweise zur sicheren Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln ab 40 finden Sie in unserem Leitfaden zu Nahrungsergänzung ab 40: Kollagen, CoQ10 und Vitalstoffe.

Monakolin K (roter fermentierter Reis) und Statine: Was muss man wissen?

Monakolin K ist ein Wirkstoff, der aus rotem Reis gewonnen wird, der mit der Hefe Monascus purpureus fermentiert wurde. Er ist chemisch identisch mit Lovastatin – einem verschreibungspflichtigen Medikament aus der Gruppe der Statine. Daher können Nahrungsergänzungsmittel mit Monakolin K den Cholesterinspiegel wirksam senken.

Dies geht jedoch mit erheblichen Risiken einher. Im Gegensatz zu Arzneimitteln unterliegen Nahrungsergänzungsmittel keiner so strengen Kontrolle, was zu fehlender Dosierungsstandardisierung und Verunreinigungen führen kann. Die Anwendung von Monakolin K kann die gleichen Nebenwirkungen wie Statine hervorrufen (z.B. Muskelschmerzen). Konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie mit der Einnahme beginnen, insbesondere wenn Sie bereits andere Medikamente verwenden.

Mittelmeerdiät und DASH-Diät: Zwei bewährte Ernährungsmodelle bei hohem Cholesterin

Anstatt sich auf einzelne Lebensmittel zu konzentrieren, lohnt es sich, ein gesamtes Ernährungsmodell mit nachgewiesener Wirksamkeit zu übernehmen. Die Mittelmeerdiät und die DASH-Diät sind die zwei am besten erforschten und am häufigsten empfohlenen Ernährungsmuster zur Prävention von Herzerkrankungen.

Mittelmeerdiät: Grundsätze und Anpassung an mitteleuropäische Gegebenheiten

Es handelt sich weniger um eine Diät, sondern vielmehr um einen Lebensstil, der auf den traditionellen Ernährungsgewohnheiten der Mittelmeerbevölkerung basiert.

Wesentliche Grundsätze:

  • Hoher Verzehr von Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen.
  • Olivenöl als Hauptfettquelle.
  • Mäßiger Konsum von Fisch und Geflügel.
  • Geringer Verzehr von rotem Fleisch und Milchprodukten.
  • Regelmäßige körperliche Aktivität und gemeinsame Mahlzeiten mit Familie oder Freunden.

Anpassung an mitteleuropäische Gegebenheiten: Olivenöl kann erfolgreich durch lokal erzeugtes, kaltgepresstes Rapsöl ergänzt oder teilweise ersetzt werden. Anstelle von exotischen Früchten sollte man auf saisonale Beeren, Äpfel und Birnen setzen, und die Gemüseauswahl auf Kohl, Rote Bete, Karotten und Wurzelgemüse fokussieren.

DASH-Diät: Nicht nur bei Bluthochdruck

Die DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension) wurde ursprünglich zur Senkung des Blutdrucks entwickelt, aber Studien zeigten schnell ihren positiven Einfluss auch auf das Lipidprofil.

Wesentliche Grundsätze:

  • Großes Augenmerk auf Gemüse und Obst (8–10 Portionen pro Tag).
  • Verzehr fettarmer Milchprodukte.
  • Begrenzung von Natrium (Salz).
  • Auswahl von magerem Fleisch, Fisch und Geflügel.
  • Einbeziehung von Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten in die Ernährung.

Weitere Informationen zum Einfluss der Ernährung auf Cholesterin finden Sie in der wissenschaftlichen Stellungnahme der AHA zu Ernährung und Cholesterin.

Vergleich der Diäten: Welche ist besser für Sie geeignet?

Beide Modelle sind hervorragende Wahlmöglichkeiten. Die Entscheidung hängt von Ihren Geschmacksvorlieben und Ihrem Lebensstil ab.

Merkmal Mittelmeerdiät DASH-Diät
Hauptfettquelle Olivenöl Verschiedene gesunde Fette in Maßen
Milchprodukte Eingeschränkt (hauptsächlich Käse und Joghurt) 2–3 Portionen fettarme Milchprodukte täglich
Natrium (Salz) Keine strengen Vorgaben Strenge Beschränkung
Primäres Ziel Allgemeine Vorbeugung von Herzerkrankungen Senkung von Blutdruck und Cholesterin

Denken Sie daran: Die beste Diät ist jene, die Sie langfristig durchhalten können.

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Praktischer 7-Tage-Speiseplan: Ihre Ernährung bei hohem Cholesterin (Varianten mit 1500, 2000, 2500 kcal)

Theorie ist wichtig, doch der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Praxis. Hier finden Sie einen exemplarischen, wöchentlichen Ernährungsplan mit 2000 kcal, den Sie einfach umsetzen können.

Wie Sie den Speiseplan nutzen und Portionen anpassen

Der folgende Plan dient als Beispiel für eine 2000-kcal-Diät. Um ihn Ihren Bedürfnissen anzupassen, können Sie die Portionen proportional verändern. Für eine 1500-kcal-Diät reduzieren Sie die Mengen um etwa 25 %, für 2500 kcal erhöhen Sie sie um 25 %. Achten Sie auf die Grammangaben bei Getreideprodukten, Nüssen und Proteinquellen.

Beispielhafter 7-Tage-Speiseplan (Version 2000 kcal)

Tag Frühstück II Frühstück Mittagessen Nachmittagsjause Abendessen
Mo. Haferbrei (50g) auf Wasser mit Heidelbeeren (100g) und Walnüssen (20g) Naturjoghurt (150g) mit Apfel Gegrillte Hühnerbrust (150g), Buchweizen (50g), Tomaten-Gurken-Salat mit Olivenöl Handvoll Mandeln (30g) 2 Scheiben Roggenbrot mit Avocadocreme und Räucherlachs (50g)
Di. Rührei mit 2 Eiern, gedünstet mit Schnittlauch, 2 Scheiben Vollkornbrot Smoothie: Banane, Spinat, Pflanzenmilch Gebackener Dorsch (150g) mit Kräutern, Kartoffeln (200g), Sauerkrautsalat Birne Salat aus Kichererbsen (100g), Paprika, Zwiebel und Petersilie mit Vinaigrette
Mi. Skyr-Joghurt (150g) mit Haferflocken (30g) und Himbeeren (100g) Karotten in Stiften mit Hummus (2 EL) Linsensuppe als Creme, 2 Scheiben Vollkornbrot Handvoll Walnüsse (30g) Sandwiches mit magerem Geflügelaufschnitt, Salat und Tomate
Do. 2 Scheiben Roggenbrot mit Topfen (100g) und Radieschen Apfel Geschmorter Truthahn (150g) mit Gemüse (Karotten, Petersilie), Gerstengrütze (50g) Naturjoghurt (150g) Griechischer Salat mit leichtem Feta (50g), Oliven und Olivenöl
Fr. Haferbrei (50g) mit Leinsamen (1 EL) und geriebenem Apfel Handvoll Mandeln (30g) Gebackener Lachs (150g), Vollkornreis (50g), gedünsteter Brokkoli Grapefruit Gemüsesuppe auf Gemüsebrühe
Sa. Omelett aus 2 Eiern mit Champignons und Spinat, 1 Scheibe Vollkornbrot Leichter Hüttenkäse (150g) mit Tomate Rindergulasch (aus magerem Fleisch, 100g) mit Graupen (50g) und Rote Bete Pfirsich Salat mit Thunfisch im eigenen Saft, Mais und roten Bohnen
So. Hirsebrei (50g) gekocht mit Pflanzenmilch, Zimt und Banane Joghurt angereichert mit Pflanzensterolen Gebackene Hühnerbrust (150g), Süßkartoffeln aus dem Ofen, Sellerie-Apfel-Salat Handvoll Cashewkerne (30g) 2 Scheiben Vollkornbrot mit Makrelencreme und saurer Gurke

Laden Sie den vollständigen Plan mit Einkaufsliste herunter [lead magnet]

Beginnen Sie die Veränderung noch heute!
Sie möchten eine fertige Lösung? Wir haben für Sie einen kompletten, kostenlosen Ernährungsplan im PDF-Format vorbereitet. Darin finden Sie:

  • Drei Kalorienvarianten: 1500, 2000 und 2500 kcal.
  • Eine vegetarische Version.
  • Eine fertige Einkaufsliste für die ganze Woche.

Kostenlosen 7-Tage-Speiseplan zur Cholesterinsenkung herunterladen (PDF)

Berechnen Sie Ihr Potenzial: interaktiver Rechner und Überwachungsplan

Um den Einfluss der Ernährung noch besser zu veranschaulichen, lohnt es sich, Schätztools zu nutzen und die Erfolgskontrolle zu planen.

Interaktiver LDL-Senkungsrechner [Umsetzungsvorschlag]

Stellen Sie sich ein einfaches Hilfsmittel vor: Sie geben ein, dass Sie täglich 20 Gramm Butter durch 2 Esslöffel Olivenöl ersetzen, und der Rechner schätzt den möglichen, prozentuellen Rückgang Ihres LDL nach einigen Wochen. Ein solches Hilfsmittel könnte die Vorteile visualisieren und motivieren.

Hinweis: Jeder derartige Rechner dient Bildungszwecken und stellt nur eine Schätzung dar. Die Ergebnisse ersetzen keine professionelle medizinische Beratung und regelmäßige Untersuchungen.

Ihr Umsetzungsplan und erwartete Effekte (Zeitplan 8–12 Wochen)

Ernährungsumstellungen benötigen Zeit, um sich vollständig in den Blutwerten widerzuspiegeln. Der optimale Zeitraum zur Beurteilung der Ergebnisse liegt bei 8–12 Wochen konsequenter Umsetzung der neuen Gewohnheiten.

Praktischer 12-Wochen-Plan: 1) Ersetzen Sie Butter und Schmalz durch Oliven- oder Rapsöl, 2) Nehmen Sie täglich 25–35 g Ballaststoffe zu sich (davon 5–10 g lösliche Ballaststoffe), 3) Essen Sie 2 Portionen fettreichen Fisch pro Woche, 4) Ziehen Sie 1,5–3 g Sterole/Stanole täglich in Betracht, wenn angezeigt; Wiederholen Sie das Lipidprofil nach 8–12 Wochen.

Wann sollten Sie einen Arzt konsultieren?

Ernährung ist die Grundlage, doch in manchen Situationen ist ein Arztbesuch unerlässlich. Vereinbaren Sie einen Termin, wenn:

  • Sie eine Nahrungsergänzung planen (insbesondere Monacolin K).
  • In Ihrer Familie eine Vorgeschichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in jungem Alter oder eine diagnostizierte Familiäre Hypercholesterinämie (FH) besteht.
  • Sie bereits Cholesterinmedikamente oder andere Dauermedikamente einnehmen.
  • Trotz 3-monatiger Diät der LDL-Wert die Zielwerte nicht erreicht.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Erhöht Cholesterin aus der Nahrung (z. B. aus Eiern) den Cholesterinspiegel im Blut?
Für die meisten Personen hat Cholesterin in der Nahrung nur einen geringen Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel. Die Hauptverursacher für die Erhöhung von LDL sind gesättigte und Transfette. Obwohl es Menschen gibt, die empfindlicher auf Nahrungscholesterin reagieren (sogenannte „Hyperresponder“), ist für die allgemeine Bevölkerung ein maßvoller Eierkonsum (bis zu 7 pro Woche) im Rahmen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung völlig vertretbar. Dies wird unter anderem durch die wissenschaftliche Stellungnahme der AHA zu Ernährung und Cholesterin bestätigt.

Welche Lebensmittel senken den Cholesterinspiegel am schnellsten?
Lebensmittel, die Cholesterin am effektivsten senken, sind jene mit einem hohen Gehalt an löslichen Ballaststoffen, wie Hafer und Gerste, sowie mit Pflanzensterinen angereicherte Produkte. Die tägliche Aufnahme von 1,5–3 g Pflanzensterinen kann LDL um 7–15 % reduzieren, und der Verzehr von 5–10 g löslicher Ballaststoffe um etwa 5 %. Eine drastische Reduktion von gesättigten und Transfetten bringt ebenfalls schnelle Effekte.

Wie lange dauert es, bis sich eine Änderung im Lipidprofil nach Ernährungsumstellung zeigt?
Sichtbare Veränderungen des Cholesterinspiegels nach einer Ernährungsumstellung können bereits nach 8–12 Wochen beobachtet werden. Dies ist die empfohlene Zeitspanne, nach der eine Kontroll-Blutuntersuchung (Lipidprofil) durchgeführt werden sollte, um die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen zu beurteilen. Entscheidend sind Konsequenz und Regelmäßigkeit bei der Einhaltung der neuen Ernährungsregeln.

Wie kombiniert man die Ernährung mit einer Statin-Therapie?
Die Ernährung ist ein grundlegender Bestandteil der Behandlung und wirkt synergistisch mit Statinen, um die Zielwerte für LDL zu erreichen. Sie ist niemals eine Alternative, sondern eine Ergänzung zur medikamentösen Therapie, sofern diese vom Arzt verordnet wurde. Die richtige Ernährung kann den Einsatz niedrigerer Medikamentendosen ermöglichen, was das Risiko von Nebenwirkungen reduziert. Die Kombination von Statinen mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Monacolin K enthalten, sollte unbedingt und nur unter strenger ärztlicher Aufsicht vermieden werden.

Autoritative Quellen

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